Rust und Gall setzen sich für den Erhalt der KZ-Gedenkstätte in Kochendorf ein

Veröffentlicht am 09.04.2010 in Allgemein

Die im Salzbergwerk Kochendorf untergebrachte Gedenkstätte für die im ehemaligen Konzentrationslager ermordeten 467 Häftlinge ist von der Existenz bedroht. Aus wirtschaftlichen Gründen will die Südwestsalz AG (SWS AG), die im mehrheitlichen Besitz des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Heilbronn ist, die Einrichtung eines „Erlebnisbergwerks“ in Kochendorf nicht weiterverfolgen.

Der Abstatter Landtagsabgeordnete Ingo Rust und sein Kollege Reinhold Gall (Neckarsulm) verlangen nun von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zum Erhalt von Besucherbergwerk und Gedenkstätte.

Der Stellvertretende Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ingo Rust MdL
betont, dass es eine Fehlentwicklung wäre, wenn die Gedenkstätte dauerhaft
geschlossen bliebe, nur weil sich die Beteiligten nicht über die Verteilung der
Kosten für eine Umgestaltung des Besucherbergwerkes verständigen können.

Die beiden Landtagsabgeordneten betonen, “die Gedenkstätte ist Erinnerung an das Leid und das Unrecht, das den Häftlingen des Lagers zugefügt wurde, und Mahnung zur Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit gegen Rassismus und Totalitarismus und sie dient über Begegnungen ehemaliger Häftlinge und ihrer Angehörigen mit dem heutigen
Deutschland der Versöhnung und dem Frieden.“

Reinhold Gall MdL und Ingo Rust MdL sind überzeugt, dass eine Schließung der Gedenkstätte eine Schande für die Region und das Land wäre. Sie fordern daher von der SWS AG und insbesondere den beiden Mehrheitseignern, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heilbronn, sich endlich über die Kostenfrage zu einigen. Diese Forderung wird auch von der SPD Landtagsfraktion unterstützt, die eine Landtagsinitiative für den Erhalt der KZ Gedenkstätte Kochendorf gestartet hat.

 

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