Klausurtagung der SPD Regionalverbandsfraktion

Veröffentlicht am 22.04.2011 in Aus dem Parteileben

Im Ausbau der regenerativen Energien liegt die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland. Diese Auffassung bestätigte sich für die SPD-Regionalverbands-fraktion auf einer Klausurtagung in Schwäbisch Hall.

Auf dem Tagungsprogramm stand u.a. ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, Johannes van Bergen, der die Entwicklung der Stadtwerke von einem Energieversorger zu einem Energiedienstleister voran-getrieben hat. Die Stadtwerke übernahm für viele Energieversorger die Verwal-tung, für viele Unternehmen wurde passgenaue Energieversorgungsmodelle erar-beitet, in deren Mittelpunkt Energieeinsparung, Nutzung regenerativer Energien und Kostenreduzierung auf der Grundlage dezentraler Versorgungskonzepte ste-hen.

Die SPD-Regionalverbandsfraktion war insbesondere von diesen dezentralen Versorgungskonzepten der Stadtwerke beeindruckt und konnte die Vorteile dieser Konzeptes in der zentralen Netzleittechnikanlage vor Ort verfolgen. Da wegen des sonnigen Wetters Strom aus Fotovoltaik in großen Mengen ins Netz eingespeist wurde, konnten die dezentralen Blockheizkraftwerke auf Gas-, Biogas- oder Pflanzölgrundlage teilweise vom Netz genommen werden, was bei einem Atom-kraft- oder Kohlekraftwerk nicht möglich gewesen wäre. Nur so lässt sich Primär-energie einsparen!

Im zweiten Teil der Klausurtagung informierte sich die Fraktion bei der Firma Würth Solar in Schwäbisch Hall über die Produktion von Fotovoltaikmodulen. Die Fraktionsmitglieder konnten die Herstellung eines Fotovoltaikmoduls vom Rohstoff bis zur Fertigstellung vor Ort verfolgen. Das beeindruckende Herstellungsverfah-ren hat die Erkenntnis bestätigt, dass der Ausbau regenerativer Energien Strom aus Atomkraftwerken überflüssig macht und gleichzeitig Arbeitsplätze schafft.

Oberbürgermeister Hermann-Jose Pelgrim empfing die Fraktion im Haller Rathaus und betonte die Entschlossenheit der Stadt Schwäbisch Hall, sich auch in Zukunft als innovativer Energiestandort bundesweit zu profilieren.

„Weg vom Atomstrom! Mehr Strom aus regenerativer Energien!. Dieses Ziel wird die SPD-Regionalverbandsfraktion weiterhin konsequent mit dem Regionalver-band Heilbronn-Franken verfolgen, der viele Möglichkeiten hat, den Ausbau der regenerativen Energien in der Region zu fördern“, war das abschließende Fazit von Harald Friese, dem Vorsitzenden der SPD-Regionalverbandsfraktion, nach einer informativen Klausurtagung.

 

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