Ingo Rust MdL für gentechnikfreie Regionen

Veröffentlicht am 20.07.2010 in MdB und MdL

Landtagsabgeordneter ist besorgt über Verunreinigungen des Saatguts

Der Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Eppingen Ingo Rust (SPD) ist besorgt über die zunehmenden Verunreinigungen des Saatguts. Dadurch sei die Wahlfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Gefahr. „Wenn sich die Landwirte nicht mehr darauf verlassen können, dass ihr, als gentechnikfrei deklariertes Saatgut, tatsächlich gentechnikfrei ist, dann haben wir alle miteinander ein Problem.“ so Rust. „Die Saatgutindustrie muss gentechnikfreies Saatgut garantieren können!“ fordert Rust, der darauf hinweist, dass die SPD-Landtagsfraktion auf die aktuellen Fälle unverzüglich mit einer parlamentarischen Initiative reagiert habe (Drucksache 14/6458 vom 7.6.2010).

Ingo Rust hat sich in den vergangenen Jahren mehrmals strikt gegen jeden Anbau gentechnisch-veränderter Pflanzen im Landkreis Heilbronn ausgesprochen. Er verweist auf den erfolgreichen Protest der Bürgerinnen und Bürger aus Leingarten und des Aktionsbündnisses gentechnikfreie Landwirtschaft im Kreis Heilbronn gegen die durch die Saatgutfirma Monsanto geplante Freisetzung von Gen-Mais in den Jahren 2006 und 2007.

Ingo Rust betont, dass die Risiken des Anbaus gentechnisch-veränderter Pflanzen nicht abschätzbar seien, zudem könne eine Koexistenz des Anbaus gentechnikfreier und gentechnisch-veränderter Pflanzen insbesondere in der kleinräumigen Struktur Baden-Württembergs nicht garantiert werden. „Gerade aus diesem Grund ist die Gefahr, die von verunreinigtem Saatgut ausgeht, bei uns so groß!“ argumentiert Rust, der auf eine Ausbreitung gentechnisch-veränderter Pflanzen durch Durchwuchs, Pollenflug und Insektenbestäubung verweist.

Auf die Gefahr von Vermischungen bei Transport und Verarbeitung habe man schon vor Jahren hingewiesen. „Die aktuellen Fälle zeigen, dass dies von der Saatgutindustrie nie ernst genommen wurde.“ so Rust. „Die Verbraucher haben einen Anspruch auf gentechnikfreie Nahrungsmittel und die Landwirte haben ein Recht auf den Anbau gentechnikfreier Pflanzen, ohne Verunreinigungen befürchten zu müssen.“ Hier sei sowohl die Saatgutindustrie als auch die Politik über ausreichende Qualitätskontrollen und striktes Vorgehen bei Verstößen in der Verantwortung. „Die betroffenen Landwirte dürfen nun nicht alleine gelassen werden. Wir müssen gemeinsam dafür eintreten, dass die Saatgutindustrie mit diesem Vorgehen nicht durchkommt.“ so Rust. „Das Ziel muss ein gentechnikfreies Baden-Württemberg sein!“

 

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